Gesundes Frühstück für die Muskeln

Haferflocken

Haferflocken, Dinkelflocken und Porridge im Vergleich

Um den Energiebedarf des Körpers möglichst optimal zu decken, benötigt der menschliche Körper die Versorgung mit allen wichtigen Makro– und Mikronährstoffen. Wenn auch alle diese Nährstoffe gemeinsam die Basis für unseren Stoffwechsel bilden und die Voraussetzung sind, um sportlich aktiv werden zu können, kommt den Kohlenhydraten eine besondere Rolle zu: Sie sind nämlich das „Muskelbenzin“, das unser Körper benötigt, um eine körperliche Arbeit (ob zum Vergnügen oder aus beruflichen Gründen) vorzunehmen.

Wenn man sich in Bodybuilderkreisen umhört, fällt recht schnell auf, dass Haferflocken zum Standardprogramm der Kraftsportler gehören – und zwar nicht nur als Frühstücksalternative. Haferflocken sind nämlich aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht nur in der Lage, lange und gut zu sättigen – sie verfügen zudem über ein tolles Nährstoffprofil, das dem Körper neben den wichtigen Kohlenhydraten auch Protein zur Verfügung stellt.

Haferflocken vs. Dinkelflocken

In letzter Zeit sind neben den konventionellen Haferflocken auch Dinkelflocken populär geworden. Diese unterscheiden sich optisch nur wenig von den Haferflocken – und auch beim Blick auf die Nährwerte wird schnell klar, dass beide Sorten viel gemeinsam haben:

Fettgehalt

Haferflocken: circa 7 Gramm auf 100 Gramm des Produkts

Dinkelflocken: circa 3 Gramm auf 100 Gramm des Produkts.

Ballaststoffe

Haferflocken: circa 7 bis 8 Gramm auf 100 Gramm des Produkts

Dinkelflocken: circa 10 bis 11 Gramm auf 100 Gramm des Produkts

Preis

Haferflocken: circa 30 Cent für 500 Gramm des Produkts

Dinkelflocken: circa 1,50 Euro für 500 Gramm des Produkts.

Die Unterschiede bei den Nährwerten lassen sich getrost vernachlässigen – relevant kann jedoch der Preis sein. Gerade für Athleten, die ohnehin schon viel Geld in Training & Co. stecken, ist jeder Euro, der beim Einkauf eingespart werden kann, wichtig.

Daher kannst du getrost beim nächsten Besuch im Discounter zu der günstigeren Variante greifen und deine Haferflocken-Vorräte auch weiterhin mit der low budget-Version auffüllen.

Porridge

Haferflocken sind nicht nur lecker – sie bilden auch die Basis für zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. Die meisten Verbraucher kennen Haferflocken als Frühstück mit Milch – wie wäre es mit der gekochten Variante in Form von Porridge? Porridge bietet nicht nur den Vorteil, äußerst lecker daherzukommen – es ist auch viel bekömmlicher und leichter verdaulich als die 08/15-Variante mit Milch.

Zubereitung von Porridge

Wer Porridge machen möchte, braucht dafür nur wenige Zutaten:

  • Milch oder Wasser (oder Kokosmilch oder Sojamilch oderoderoder …)
  • Haferflocken oder Dinkelflocken
  • Süßstoff oder Zucker.

Die Flüssigkeit mit den Flocken und dem Süßstoff oder dem Zucker in einen Topf geben. Das Verhältnis von Flocken zu Flüssigkeit ist abhängig von der gewünschten Cremigkeit und davon, wie „saugfähig“ die verwendeten Flocken sind – hier sind von Hersteller zu Hersteller große Unterschiede möglich. Im Allgemeinen ist ein Verhältnis von 1 Teil Flocken zu 6 Teilen Flüssigkeit (also zum Beispiel 50 Gramm Haferflocken und 300 Milliliter Milch) eine gut funktionierende Mischung – wenn dir die Konsistenz nicht zusagt, kannst du immer noch nach oben oder unten korrigieren.

Die Mischung wird auf dem Herd zum Aufkochen gebracht – aufgepasst, Porridge brennt gerne an, wenn man das Rühren vergisst. Solange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist und eine breiähnliche Konsistenz entstanden ist. Das Ergebnis auf einen Teller geben – hier kannst du nach Belieben mit Früchten, Nüssen oder auch Erdnussbutter und anderen Leckereien den Geschmack pimpen und eine richtig luxuriöse Mahlzeit kreieren. Ob heiß oder kalt: Du wirst den Genuss lieben!

Achtung: Die guten Nährstoffe von Haferflocken gehen natürlich verloren, wenn du das an sich schlanke Porridge mit Schokolade oder anderen Süßigkeiten variierst – diese Nährwerte musst du nämlich in deine Gesamtbilanz mit einrechnen.

von Rene

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