Durch Reduktionsdiät zum Erfolg

Reduktionsdiät

Körperfett reduzieren – worauf du achten solltest!

Ob Frühjahrsdiät, Sommerfigur oder Wettkampfvorbereitung: Die Anlässe für eine Reduktionsdiät sind so vielfältig und bunt wie die Menschen, die dahinterstehen. Allen gemein ist der Wunsch nach einer Verbesserung der Optik – aber auch der Gesundheit, denn eine Reduktionsdiät erfolgt oft auch aus gesundheitlichen Überlegungen heraus.

Die Tatsache, dass schwer adipöse Menschen in der Regel auch eine verkürzte Lebenserwartung haben, reicht meistens als Anlass für den Start in eine Diät – leider sind aber nicht alle übergewichtigen Menschen vernünftig genug, denn immer noch leiden weltweit Millionen Menschen unter überflüssigen Pfunden und den damit verbundenen Folgen.

Viele Wege führen zur Traumfigur

Unabhängig von dem gewählten Diätkonzept ist eins sicher: Viele Methoden können zur Bestform beitragen – die blumigen Werbeversprechen von Diätprogrammen täuschen oft darüber hinweg, dass unser Körper nach den immer gleichen Prinzipien funktioniert. Jede Reduktionsdiät funktioniert primär über eine Reduzierung der Kalorienzufuhr; wer weniger isst, als er verbraucht, nimmt ab – und wer mehr isst, als er verbraucht, nimmt zu.

Ob LowCarb, Paleo oder Sauerkrautdiät: Grundsätzlich sind alle Diäten zum Abbau von Körperfett geeignet, solange sie nach dem oben genannten Prinzip aufgebaut sind und dementsprechend auch befolgt werden. Cheatdays sind zwar eine gute Möglichkeit, den Diätalltag zu vereinfachen – faktisch gehen dabei aber auch die über die Woche eingesparten Kalorien verloren, denn das Defizit wird durch den Cheatday häufig deutlich minimiert.

Welche Diät ist die beste Diät?

Reduktionsdiäten sollten vor allem eine Voraussetzung erfüllen: Sie sollten keine Gefährdung für die eigene Gesundheit darstellen. Damit fallen primär alle extremen Ernährungsmodelle raus – die Einseitigkeit des Lebensmittelpools beinhaltet dann die Gefahr der Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen. Diese können zwar auch durch geeignete Supplements zugeführt werden – grundsätzlich sollten aber gerade langfristige Diäten eine umfassende Versorgung gewährleisten.

Einseitige Diäten können nicht nur der Gesundheit schaden – die strikte Einschränkung in Bezug auf die Lebensmittelauswahl sorgt häufig auch dafür, dass die Diät schnell wieder abgebrochen wird. Niemand möchte monatelang nur Kohlsuppe essen oder lediglich Kartoffeln in zig Variationen. Je abwechslungsreicher und „bunter“, desto einfacher ist das Durchhalten – auch das macht eine „gute“ Diät aus.

Maximaler Fettabbau, minimaler Muskelverlust

Im Kraftsport und auch im Fitness-Bereich erfolgt eine Reduktionsdiät fast immer mit der Intention, die vorhandene Muskelmasse beizubehalten oder sogar noch zu vergrößern. Problem: Muskeln stellen für den Stoffwechsel einen absoluten Luxus dar – kommt es zur Reduktion der Kalorienzufuhr, sind Muskeln das Erste, was der Körper loswerden will. Daher ist eine Diät gänzlich ungeeignet, wenn man primär Muskelmasse aufbauen möchte – hier braucht es schon einen Kalorienüberschuss, um dem Stoffwechsel ausreichend Futter (im wahrsten Sinne des Wortes!) zur Verfügung zu stellen.

Achtung: Bei großem Übergewicht ist es prinzipiell in einem begrenzten Umfang möglich, gleichzeitig Fett abzubauen und Muskeln aufzubauen. Das ist aber durchaus nicht die Regel, sondern die seltene Ausnahme.

Wie geht man am besten vor?

Zum Einstieg in die Diät empfiehlt sich bei hohem Ausgangsgewicht der Start mit sogenannten Speed Weeks: Dazu wird das Konzept der very low calorie diet für einige Wochen angewendet – das Defizit muss dabei entsprechend hoch angesetzt werden. Durch die Speed Weeks findet der Stoffwechsel von selbst in den Diätrhythmus; der anschließende Wechsel auf alltagstaugliche Ernährungskonzepte fällt den meisten Anwendern dadurch leichter.

Ausgehend von den Speed Weeks lässt sich jedes beliebige Diätkonzept anschließen – aus sportlicher Sicht ist insbesondere die sogenannte Mittelmeerernährung optimal, da sie auf viele hochwertige und unverarbeitete Lebensmittel baut sowie viele pflanzliche Fette sowie einen Großteil an Obst und Gemüse miteinbezieht: So klappt’s auch mit der Traumfigur!

von Rene

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *