Straffe Haut durch Sport?

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Kann durch Sport die Haut gestrafft werden?

Auf dem Weg zu Sixpack & Co. stehen gerade ehemals schwer übergewichtige Athleten vor dem Problem, dass die Haut zumindest stellenweise schlaff und unschön herunterhängt. Trotz fleißiger Trainingseinheiten bleiben dann Spuren zurück – und vor lauter Verzweiflung greifen viele Betroffene dann zum letzten Mittel, der Schönheitsoperation.

Einfacher wäre es natürlich, wenn durch Sport schon eine Straffung möglich wäre – daher fragen sich viele Athleten und Athletinnen, ob und wie das geht.

Warum wird Haut schlaff?

Je älter du wirst, desto mehr verliert die Haut an Spannkraft. Das liegt zum einen daran, dass die Haut weniger Feuchtigkeit speichert und dadurch an Elastizität verliert – zum anderen liegt das einfach daran, dass eine Vielzahl an äußeren Einflüssen eben genau diesen Prozess beschleunigt. Das kann zum Beispiel UV-Strahlung sein, aber auch Nikotin in Form von Zigaretten & Co. sorgen dafür, dass die Haut schneller altert und eher an Spannkraft und Geschmeidigkeit verliert.

Nach einer Gewichtsabnahme kommt es ebenfalls häufig zu schlaffen Hautpartien. Insbesondere rund um den Bauch und an Stellen wie Oberarmen oder auch Oberschenkeln ist das Problem besonders deutlich – und für die Betroffenen zudem enorm störend. Die stark gedehnte Haut bildet sich auch nach einer Abnahme nicht mehr vollständig zurück – es kommt zu sogenannten Fettschürzen beziehungsweise Hautlappen in unterschiedlicher Ausprägung. Betroffene fühlen sich dadurch nicht nur körperlich eingeschränkt – sie fühlen sich vor allem optisch enorm betroffen und schämen sich häufig für ihr Erscheinungsbild.

Wie lässt sich das vermeiden?

Wer eine große Gewichtsabnahme vor sich hat, sollte der Haut helfen, sich zurückzubilden. Das geht durch Massagen, aber auch geeignete Cremes können wertvolle Hilfestellung leisten. Entscheidend ist auch, dass die Abnahme nicht in zu großen Schritten erfolgt – die Haut ist eher in der Lage, sich dem neuen Körpergewicht anzupassen, wenn der Diäterfolg in sanften Stufen eintritt.

Sport ist ebenfalls eine tolle Option, um den Körper zu unterstützen. Leider ist eine punktuelle Abnahme nicht möglich – und auch das spezielle Training der sogenannten Problemzonen trägt nur minimal zur Lösung bei.

Fakt ist aber eben auch: Wenn die ehemals fettgefüllten Zonen durch Muskeln ersetzt werden, kann die Haut nicht hängen – sie umhüllt dann nämlich nicht mehr die ungeliebten Pölsterchen, sondern die neu antrainierten Muskelpakete. Daher wird parallel zur Reduktionsdiät auch immer ein angepasstes Sportprogramm empfohlen – zum einen verbraucht der Körper dadurch wesentlich mehr Kalorien, zum anderen sorgen die Muskeln eben dafür, dass die Haut nicht hängt. Damit entsteht der Eindruck, dass durch den Sport alleine die Haut gestrafft würde – tatsächlich findet aber lediglich eine Veränderung der Körperzusammensetzung statt.

Welche Möglichkeiten habe ich noch?

Neben den genannten Alternativen stehen dir auch noch weitere Optionen zur Verfügung:

  • Wickel: Ob unter professioneller Anleitung oder in Eigenregie daheim – Wickel haben in der Therapie eine lange Tradition. Die Wärme und die unterschiedlichen Substanzen können sich auch auf die schlaffe Hautpartie auswirken und diese reduzieren.
  • Hormone: Auch die Unterstützung durch Medikamente kann der Haut bei ihrer Rückbildung helfen. Insbesondere Androgene haben sich als hilfreich erwiesen, um schlaffer Haut zu mehr Spannkraft zu verhelfen.

Eine Operation sollte nur als letztes Mittel in Erwägung gezogen werden – sie ist wie jeder andere Eingriff risikobehaftet und daher auch automatisch belastend für den gesamten Organismus.

von Rene

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