Übungsdatenbank · Dragon Flag · Stufe 3 von 4
Straddle Dragon Flag
Beim Straddle Dragon Flag sind beide Beine gestreckt und gegrätscht. Wie in den Lever-Pfaden rückt die Grätsche den Schwerpunkt näher zum Auflagepunkt, wodurch die Position leichter ist als die Endform, obwohl die Beine bereits gestreckt sind.
Die Grätschweite ist damit dein Steuerungsinstrument. Über die Wochen führst du die Beine schrittweise zusammen.
So führst du die Übung aus
Beginn im One-Leg Dragon Flag. Streck das angewinkelte Bein aus und führ beide Beine auseinander.
Der Körper bildet von den Schultern bis zur Hüfte eine Linie. Der untere Rücken bleibt am Boden, das Gesäß ist fest angespannt, die Hände halten nur.
Sobald der untere Rücken sich löst oder die Grätsche sich schließt, ist der Satz beendet.
Wie du trainierst
Vier bis fünf Sätze mit fünf bis zehn Sekunden, neunzig Sekunden Pause, zwei bis drei Einheiten pro Woche.
Halte den One-Leg Dragon Flag parallel im Programm, dort sammelst du die Spannungsdauer, die hier noch nicht möglich ist.
Wenn es noch nicht klappt
Grätsche weiter oder beug ein Knie leicht. Auch der Wechsel innerhalb eines Satzes funktioniert: fünf Sekunden Straddle, dann zurück in den Tuck.
Wenn es zu leicht wird
Führ die Beine schrittweise zusammen. Der Übergang zum vollen Dragon Flag ist fließend, jede Zwischenweite ist ein gültiges Trainingsziel.
Das solltest du vorher können
- One-Leg Dragon Flag 15 Sekunden pro Seite
Wann du zur nächsten Stufe gehst
Worauf du achten solltest
- Beide Beine gestreckt und gegrätscht
- Je weiter die Grätsche, desto leichter die Position
- Körper bildet eine Linie von Schulter bis Hüfte
- Unterer Rücken bleibt am Boden
Typische Fehler
Die Grätsche schließt sich unbemerkt
Bewusst weit halten, Satz beenden wenn sie enger wird
Die Hüfte sinkt ab und der Rücken hebt sich
Zurück zum One-Leg, Haltezeit deutlich verkürzen
Der Körper zittert unkontrolliert
Kürzere Sätze mit mehr Wiederholungen statt lange Haltezeiten
Video
Beim Abspielen wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt. Dabei können Daten an Google übertragen werden.