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Nudeln ohne Kohlenhydrate?

Konjaknudeln

Shirataki Nudeln: LowCarb-Nudeln aus Japan

In der Ernährungsplanung rund um fit & schlank sind Kohlenhydrate schlecht – sie stehen nicht zu Unrecht im Verdacht, übermäßige Wassereinlagerungen und zusätzliche Pölsterchen zu verursachen. Viele Reduktionsdiäten setzen daher auf den Verzicht von Kohlenhydraten: Bekanntester Vertreter einer no-Carb-Diät ist die sogenannte Anabole Diät, bei der fast gar keine Kohlenhydrate über die Nahrung zugeführt werden.

Problematisch ist dabei, dass die moderne und „ausgewogene“ Ernährung zu einem großen Teil kohlenhydratlastig ausgelegt ist. Ob Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis oder aber Sattmacher und Süßigkeiten: Allen gemein ist die Tatsache, dass hier der Anteil an Kohlenhydraten besonders hoch ist. Damit wird es schwierig, genau diese zu streichen bzw. zu ersetzen – denn gleichzeitig sorgen Kohlenhydrate auch dafür, dass unsere Muskeln Energie bekommen und „Benzin“ zum Arbeiten haben.

Kohlenhydrate raus – aber was dann?

Optimal wäre es, wenn sich Lebensmittel mit hohem Kohlenhydratanteil einfach gegen andere Lebensmittel austauschen ließen, die genauso lecker schmecken, dafür aber weniger Kohlenhydrate im Gepäck haben.

Der Lebensmittelmarkt hat hier schon viele attraktive Alternativen geschaffen: Insbesondere das seit einiger Zeit bekannte Eiweiß-Brot sorgt nicht nur für eine Reduzierung der täglichen Kohlenhydratmenge, sondern auch für ein Plus an aufgenommenem Eiweiß. Genauso gibt es andere Produkte, die ähnlich gestrickt sind – auch sie können daher in einer kohlenhydratreduzierten Diät zum Einsatz kommen.

Noch relativ „neu“ und daher noch nicht ganz so populär sind die aus Japan stammenden Shirataki Nudeln. Sie sind auch als Konjak-Nudeln bekannt und finden sich immer häufiger in Ernährungsplänen und Diätrezepten von Stars und Athleten im Fitnessbereich.

Was sind Shirataki-Nudeln?

Wie oben bereits gesagt, stammen die Shirataki-Nudeln aus der asiatischen Küche. Sie werden aus der Konjak-Wurzel gemacht (daher auch der Namen Konjak-Nudeln). Die Konjak-Wurzel ist besonders in der alternativen Medizin für ihre zahlreichen positiven Eigenschaften bekannt. Im Ernährungsbereich zeichnet sie sich ebenfalls durch viele positive Effekte aus – dazu gehört zum Beispiel die Tatsache, dass sie kaum Kohlenhydrate enthält. Aber auch für Allergiker ist die Konjak-Wurzel ungemein verträglich, denn sie ist glutenfrei und kann daher auch bei einer entsprechenden medizinischen Indikation verzehrt werden, ohne negative gesundheitliche Folgen befürchten zu müssen.

Die reine Konjak-Wurzel (und damit auch alle Erzeugnisse daraus) ist geschmacksneutral – um nicht zu sagen völlig langweilig und eintönig. Dafür nehmen aber die Shirataki- bzw. Konjak-Nudeln ganz besonders gut den Geschmack von Soßen und Suppen auf – daher bietet es sich an, diese in einer würzigen Brühe zuzubereiten, um den Speisen den nötigen Pfiff zu verleihen. Ansonsten sind der Zubereitung keine Grenzen gesetzt: Ob asiatisch, europäisch oder cross-over-Kitchen – die Shirataki-Nudeln finden überall ihren Platz!

Wie sehen die Nährwerte bei den Shirataki-Nudeln aus?

Auch hier können die Konjak-Nudeln auf ganzer Linie überzeugen:

  • Brennwert: 10 kcal auf eine Portion von 200 Gramm Shirataki-Nudeln
  • Eiweiß: 0 Gramm
  • Kohlenhydrate: 2 Gramm auf eine Portion von 200 Gramm Shirataki-Nudeln
  • Fett: 0 Gramm.

Besonders optimal ist die Verwendung von Shirataki-Nudeln mit Eiern und qualitativ hochwertigem Eiweiß (wie zum Beispiel magere Pute oder Fisch) oder auch zusammen mit einer leckeren Gemüsesuppe. Wie wäre es also mit Shirataki-Bolognese anstelle von Spaghetti? So wird das Nudelessen auch in der Diät zum Vergnügen – denn die japanische Spezialität macht selbst die Nudelparty möglich.

BW
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