Gesundes Bewusstsein mit der Low-Carb-Diät

Low Carb Diät Beitragsbild

Eine der nahezu effizientesten Methoden zum Abnehmen ist eine Low-Carb-Diät. Bei dieser Ernährungsweise kommt der Körper mit wenigen Kohlenhydraten aus.

Das Verhältnis von Kalorien bei Kohlenhydraten beträgt im Vergleich zu Fetten nur 4:9. Doch die in den Kohlenhydraten enthaltenen Kalorien sind nicht der einzige Grund dafür, dass Kohlenhydrate wahre Dickmacher sind. Warum das so ist, wird in diesem Ernährungsratgeber erläutert.

Zucker besitzt kein Geschmacksmonopol

Um dem Leser die Angst vor einer Low-Carb-Diät zu nehmen: Natürlich sind insbesondere kurzkettige Kohlenhydrate kräftige Geschmacksverstärker. Zum einen birgt der Hunger auf Süßes aber ein gefährliches Suchtpotential in sich. Zum anderen gibt es in der Welt der Küchen auch zahlreiche andere schmackhafte Gerichte, die mit nur wenigen Kohlenhydraten auskommen und die sich trotzdem oder gerade deshalb mit einem guten Appetit genießen lassen. Lassen Sie sich hier von schmackhaften Low-Carb-Gerichten inspirieren: https://abnehmtricks-und-abnehmtipps.de/low-carb-rezepte-ohne-kohlenhydrate

Zucker und Zivilisationskrankheiten

Ist der natürliche Grundumsatz an Kohlenhydraten erreicht, werden die Kohlenhydrate in Fette umgewandelt und bleiben vorerst in Form von Glycerin dem Körper enthalten.

Bei fehlender Bewegung findet keine Fettverbrennung mehr statt, sodass unansehnliche Fettpolster entstehen, die auch gesundheitlich bedenklich sind. Eine zuckerreiche Ernährung ist deswegen im Verbund mit zu wenig Bewegung für zahlreiche Zivilisationskrankheiten verantwortlich.

Die Insulinfalle

Hinzu kommt, dass durch die Spaltung der Zuckermolekülketten – denn um solche handelt es sich bei Kohlenhydraten – der Blutzuckerspiegel steigt. Die Bauchspeicheldrüse reagiert darauf mit der Produktion von Insulin. Das Hormon senkt zwar den Blutzuckerspiegel wieder auf ein vernünftiges Maß, blockiert gleichzeitig aber die Fettverbrennung im Körper.

Überdies werden durch das Insulin regelrechte Heißhungerattacken ausgelöst. Dadurch wird der Appetit durch den Konsum von kohlenhydratreicher Kost eher angeregt als gestillt. Dies wird jeder nachvollziehen können, der sich selbst beim Verzehr von Waffeln, Chips, Burgern und Pommes vorstellt.

Unterscheidung zwischen kurzkettigen und langkettigen Kohlenhydraten

Kohlenhydrate kommen als Monosaccharide (Einfachzucker), Disaccharide (Zweifachzucker), Oligosaccharide (Mehrfachzucker) und Polysaccharide (Vielfachzucker) in den Nahrungsmitteln vor. Besonders bedenklich sind dabei die kurzkettigen Kohlenhydrate, da die Enzyme diese schnell in Einfachzucker (Glucose, Fructose und Galactose) abgebaut haben.

Folglich steigt hierbei der Blutzuckerspiegel besonders rapide an, was mit einer gesteigerten Insulinproduktion und den aufgezeigten Folgen einhergeht.

Die richtige Ernährungsweise

Wer abnehmen und sich überdies gesund ernähren möchte, sollte sich also über Alternativen in Bezug auf kohlenhydratreiche Gerichte Gedanken machen. Kohlenhydrate gehören wie Fette und Eiweiße zu den Makronährstoffen des Menschen.

Da Fette ebenfalls – wie der Name schon verrät – zum Abnehmen nicht die beste Wahl sind, sollte bei der Nahrung speziell auf Proteine gesetzt werden, die mit wertvollen Mineralien, Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente ergänzt werden sollten.

Gemüse ist das bessere Obst

Da auch Obst aufgrund des hohen Gehalts an Fructose trotz seiner unbestreitbaren Vorzüge nicht unbedenklich ist, gilt heute unter Ernährungsberatern das Gemüse als das bessere Obst.

In Bezug auf Obst sind zudem Fruchtsäfte wiederum wesentlich problematischer als einzelne Früchte. Denn bei Fruchtsäften ist der Fructose-Anteil wesentlich größer als bei reinem Obst.

Zum Faktor Fleisch

Allerdings ist auch der Konsum von Fleisch in rauen Mengen riskant. Studien haben belegen können, dass der Verzehr von zu großen Fleischmengen das Risiko, an Darmkrebs, Magenkrebs und Störungen am Herzkreislaufsystem zu erkranken, signifikant erhöht ist.

Hinzu gesellen sich die Probleme von Fettleber, Salmonellen und Cholesterin. Doch nicht nur die reinen Mengen von Fleisch sind für die Gesundheit ausschlaggebend, denn ähnlich wie bei Kohlenhydraten kommt es hierbei auch auf die Art des Fleisches an.

Gesundes und ungesundes Fleisch

Geflügel, Fisch und mageres Fleisch sind in jeder Hinsicht gesünder und zum Abnehmen besser geeignet als fettiges rotes Fleisch. Salmonellen lassen sich beim Fleisch durch die Einhaltung der üblichen Hygieneregeln vermeiden.

Auch sollte Fleisch deswegen grundsätzlich frisch auf die Tafel kommen. Der Anteil an Cholesterin beträgt wiederum in den Innereien der Tiere, das Vielfache im Vergleich zum restlichen Fleisch. Wer beim Verzehr von Fleisch auf die Innereien verzichtet, kann auch diese Gefahr eindämmen.

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