Wie wichtig sind Achtsamkeit und Regeneration für deine Fitness?

Achtsamkeit

Achtsamkeit und Regeneration helfen dir, dich zu entspannen und dich von stressigen Situationen zu erholen. Doch wie kannst du diese am besten praktizieren?

Was ist Regeneration und wieso ist sie so wichtig?

Grundsätzlich bedeutet der Begriff Regeneration “die Wiederherstellung eines physischen Gleichgewichts”. Diese Aussage bezieht sich allerdings meist auf die Erholungsphasen nach dem Sport. Doch Ruhezeiten können so viel mehr sein und sind auch in psychischer Hinsicht enorm wichtig für deinen Körper. Denn nach einer stressigen Phase solltest du dich unbedingt erholen, um wieder neue Energie tanken zu können und keine Gefahr zu laufen, in ein Burnout zu rutschen.

Wie diese Entspannungsphasen aussehen, ist von Person zu Person verschieden. Meist sollte ausreichend Schlaf integriert werden. Du kannst zum Beispiel Aktivitäten nachgehen, die dir Spaß machen und die keine hohe Aufmerksamkeit erfordern. Ziel ist es, dass dein Körper Zeit hat Eindrücke unterbewusst zu verarbeiten sowie sich physisch zu entspannen.

Worum handelt es sich bei Achtsamkeit?

Achtsame Menschen leben im Hier und Jetzt und können sich auf die Dinge konzentrieren, welche um sie herum passieren. Weißt du beispielsweise noch, wonach dein Kaffee oder Tee heute Morgen genau geschmeckt hat? Wahrscheinlich nicht, denn meistens schalten wir automatisch auf “Autopilot”, sobald wir den ersten Schritt aus dem Bett machen.

Routinen und Gewohnheiten geben uns Sicherheit. Dennoch dürfen wir dabei nicht vergessen, im Moment zu leben und unsere Gedanken zu bündeln, um uns auf die Gegenwart zu fokussieren. So passiert es beispielsweise nicht, dass du während dem Duschen in Gedanken bereits bei deinem nächsten Termin bist oder während des Abendessens über die letzte Diskussion mit deinem Freund nachdenkst.

Warum solltest du Achtsamkeit praktizieren?

In stressigen Situationen hast du meist schnell einen Tunnelblick und nimmst das Geschehen um dich herum nicht mehr konkret wahr. Das Erlernen von Achtsamkeit hilft dir dabei, dieses Verhalten zu ändern, beziehungsweise bietet einen Ausgleich zu Phasen, in denen du automatisch funktionieren musst und trägt so zur Regeneration deines Gehirns sowie deines Körpers bei.

Außerdem erhöht das Praktizieren (Übungen hierzu findest du im nächsten Punkt) von Achtsamkeit deine Kreativität und kann dir dabei helfen, dich besser zu fokussieren, beziehungsweise zu konzentrieren. Denn du lernst mit deinen Gefühlen und Gedanken umzugehen und diese besser zu verstehen.

Achtsamkeitsübungen reduzieren zudem das Risiko eine Erkältung zu bekommen. Denn Stress schwächt das Immunsystem nachweislich. So kannst du mit dem Praktizieren von Achtsamkeit, beispielsweise durch Meditation, einen erfolgreichen Ausgleich schaffen und reduzierst dabei das Stresshormon Cortisol in deinem Körper. Darüber hinaus trainierst du deine Empathie und baust so bessere und engere Verbindungen mit Menschen auf, welche dir nahestehen.

Doch auch beim Einschlafen können dir Achtsamkeitsübungen helfen, dich zu regenerieren. Denn oftmals hält dich dein Körper künstlich wach. Indem du an tausend Sachen denken musst, die zu erledigen sind, obwohl du eigentlich bereits müde bist und schlafen gehen könntest.

Das Praktizieren von Achtsamkeit hilft dir dabei, deine Gedanken zu bündeln und sich auf den Moment zu konzentrieren. Dies geht meist auch mit einem gesteigerten Selbstwertgefühl sowie einem höheren Level an Glücklichkeit einher, da du anfängst, die schönen Dinge vermehrt wahrzunehmen.

Achtsamkeit Übungen

Die besten Achtsamkeitsübungen für jeden Tag

Atmung

Eine der schnellsten und einfachsten Achtsamkeitsübungen ist es, dich auf deinen Atem zu konzentrieren. Setze dich hierzu aufrecht hin, lege deine Hände auf den Bauch und schließe die Augen. Nun beobachtest du einfach deinen Atem und fühlst, wie sich der Bauch hebt sowie senkt. Versuche außerdem deinem Atem bewusst über die Nase, beim Einatmen, zu folgen und konzentriere dich darauf, wie dieser beim Ausatmen durch den Mund wieder an die Umgebung abgegeben wird.

Essen

Versuche dich während deiner nächsten Mahlzeit nur auf das Essen zu konzentrieren. Am besten führst du diese Übung alleine durch, um nicht von Gesprächen abgelenkt zu werden. Nimm jeden Bissen bewusst wahr und kaue bewusst, um die Konsistenz, den Geruch, die Form, den Geschmack, etc. des Essens wahrnehmen zu können. Schließe hierzu gerne die Augen, um deine Aufmerksamkeit maximal zu erhöhen.

Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke sind nicht nur eine der größten Zeiträuber unserer Zeit, sondern tragen auch negativ zum Praktizieren von Achtsamkeit bei. Übe dich daher darin, dein Handy möglichst kurz zu benutzen. Hierbei können dir diverse Apps helfen, die eine gewisse Zeitspanne auf deinem Handy festlegen, in der alle Apps deaktiviert sind (“Downtime”). In dieser Zeit wird beispielsweise ein virtueller Baum gepflanzt. Sobald du die “Downtime” unterbrichst wird auch dein Baum nicht mehr überleben.

Meditation

Die Königsdisziplin der Achtsamkeitsübungen stellt die Meditation dar. Diese ist eine Erweiterung der Atemübung, wobei du hierbei an nichts, beziehungsweise an ein einziges Mantra (wiederholter Satz) denken sollst. Du kannst auch geführte Meditationen ausüben, bei denen du beispielsweise deinen Körper scannst oder dich in Dankbarkeit übst. Bestimmte Apps, wie Calm oder Headspace helfen dir dabei, mit dem Meditieren anzufangen.

Anfangs reicht es aus, wenn du dich 10 Minuten pro Tag still hinsetzt und versuchst, dich rein auf deinen Atem zu konzentrieren. Profis meditieren teilweise mehrere Stunden pro Tag. Am besten suchst du dir einen stillen Ort, ziehst die etwas Bequemes an und nimmst die typische Meditationshaltung, den Schneidersitz ein. Stresse dich nicht, wenn du deine Gedanken anfangs nicht bündeln kannst- du wirst es sicher lernen.

Fazit

Achtsamkeit hilft dir, dich auf den Moment zu konzentrieren, deine Gedanken zu ordnen und dich zu regenerieren. Deshalb ist das Praktizieren dieser besonders in stressigen Situationen wichtig, um einen psychischen sowie physischen Ausgleich zu schaffen.

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