Carolin – 18. Wochen Rückblick

Caro Madbarz

Rückblick meiner Challenge

Nun sind die 18 Wochen Bodychallenge rum, in denen ich mich ausschließlich mit meiner Ernährung und Sport beschäftigt habe. Ich muss zugeben, es war ein hartes Stück Arbeit, die sich aber jetzt – im Nachhinein – gelohnt hat.

Viel Schweiß und Tränen sind geflossen, es gab Hochs und Tiefs und an manchen Tagen ganze Löcher in die ich gefallen bin und mir zu diesem Zeitpunkt einfach gedacht habe: „Caro, dass schaffst du niemals!“. Es ging nicht vor – aber auch einfach nicht mehr zurück. Naja aber wenn ich jetzt so zurückdenke, dann hätte ich es ohne die Unterstützung der Jungs vom Bodyweight-Workout nicht geschafft. Gutes Zureden, verschiedene Tipps, wenn ich mal nicht wusste wie etwas geht oder ich einfach sportlich noch nicht ganz so auf der Höhe war, für einen da sein (rund um die Uhr), mein „Trainer/Seelsorger“ oder einfach Stefan, er wird genau wissen, was ich meine. Ohne die Unterstützung von außerhalb, weiß ich nicht ob ich diese 18 Wochen durchgehalten hätte. Momente, in denen ich an mir selbst zweifelte, weil ich entweder selbst nichts an der Veränderung meines Körpers gesehen habe, geschweige denn gemerkt habe, aus denen hat mir Stefan immer wieder aufs Neue rausgeholfen und mich tagtäglich ermutigt nicht aufzugeben. Im Grunde bestand es nur aus kleinen Gesten die mich einfach wieder auf den richtigen Weg gebracht haben. An das eigene Ziel zu denken und sich komplett darauf einzulassen war ein Teil, der sich anfangs als sehr schwierig erwies.

So geht es nicht weiter!

Ich war vor meiner Challenge einfach an einem Punkt angelangt, an dem ich mir selbst eingestehen musste, dass ich dringend etwas tun muss. Ich habe mich in meinem eigenen Körper einfach nicht mehr wohlgefühlt, habe mich im Spiegel angeschaut und nur noch diese Pölsterchen gesehen und hätte am liebsten losgeheult oder mich gar nicht mehr im Spiegel angeschaut. Nachdem mich dann auch der Gang auf die Waage, vor dem ich mich zuvor wochenlang gedrückt habe anstand, war klar, so geht’s nicht weiter! In diesem Moment hat sich einfach der Schalter in meinem Kopf umgelegt und ich war bereit an mir zu arbeiten. Ich denke, sowas muss passieren wenn man erfolgreich abnehmen und fit werden möchte.

Die ersten Wochen…

Ich bin der Typ Mensch, der zwar sehr ehrgeizig ist, aber zu diesem Punkt/dieser Erkenntnis musste auch ich erst einmal finden. Es war gerade in der Anfangsphase meiner Challenge schwer für mich standhaft zu bleiben.
Die ersten Wochen, die einem wie Monate vorkamen und sich der eigene Körper einfach nicht verändert hat, waren sehr hart. Sein Ziel, welches man sich selbst gesetzt hat nicht aus den Augen zu verlieren, ist zu diesem Zeitpunkt sehr schwierig. Zwar habe ich jeden Sonntag meinen Cheatday gehabt, aber selbst der machte mir manchmal sehr zu schaffen. Ich habe einfach das Bedürfnis gehabt, an diesem Tag alles zu essen worauf ich Lust hatte (und das von morgens bis abends). Das Endergebnis waren meist Bauchschmerzen, Sodbrennen und leichte Übelkeit. An diesen Tagen merkte ich so langsam, wie sich mein Körper auf die gesunde Ernährung eingestellt hat und gegen das fettige Essen angekämpft hat.

Die Routine und das positive sehen

Nachdem die Anfangsphase dann überstanden war, kam ich mehr und mehr in mein Programm und deren Abläufe rein. Vorkochen und 4-mal die Woche Sport wurden irgendwann kein Problem mehr in meinem Tagesablauf und zur reinen Routine. Ich habe irgendwann begriffen, dass ich mich körperlich und mental auf das ganze Programm einlassen musste und bereit dazu zu sein, alles umzukrempeln was Essgewohnheiten, Lebenseinstellung und Sportprogramm angeht. Durch die Hilfe und Unterstützung von Stefan, in wirklich jeder Situation meiner Challenge hat gerade er mir gezeigt, wie wichtig es ist eine gesunde Lebenseinstellung zu haben – positiv an Dinge, die man nicht kennt heranzutreten und gezeigt, wie dieses Programm einen zum Positiven verändern kann. Es hat zwar etwas gedauert aber als ich mich dann darauf einlassen konnte, wurde ich irgendwann belohnt in dem ich immer stärker und eiserner wurde.

Mein Ehrgeiz wurde geweckt

Nachdem dann irgendwann die Pfunde gepurzelt sind, wurde ich ehrgeiziger – mehr Liegestützen, dass toppen meiner Laufzeiten und der Drang, immer mehr zu schaffen und besser zu werden – für sich selbst und sonst niemanden. Die Challenge gehörte einfach immer mehr zu meinem Leben dazu und ich bekam ein Gefühl dafür, was gut für meinen Körper ist und was nicht.

Irgendwann erhielt ich auch immer mehr positive Rückmeldung von außerhalb. Kollegen, Freunde und Familie, die einfach stolz auf mich waren und manche, die es nur bewundert haben, dass ich mein Programm durchziehe, selbst an Feiern oder am Wochenende. Diese Situationen machten mich selbst stolz und bauten mich immer mehr auf. Ich habe in meinem 18-wöchigen Programm ohne LowCarb sondern einfach nur mit gesunder ausgewogener Ernährung und Sport fast 10 kg abgenommen und bin, wenn ich alles mal Revue passieren lasse, echt stolz auf mich. Ich möchte sagen, dass ich mich positiv verändert habe, lebensfroher und offener gegenüber anderen geworden bin und mich der Ehrgeiz, noch ein paar weitere Pfunde purzeln zu lassen, gepackt hat. Soweit wäre ich aber einfach nicht gekommen, wenn mich die positive Einstellung und der gesunde Ehrgeiz den Stefan hat, mich nicht selbst gepackt hätte. Er war derjenige, der mir das Gefühl gegeben hat, dass ich es schaffen kann – wenn ich nur will. Er hat vielleicht am Anfang des Programmes schon gesehen, dass Potential in mir steckt um das bestmögliche aus mir rauszuholen. Für sein Durchhaltevermögen mit mir, danke ich ihm sehr.

Mein Ergebnis nach 18 Wochen

Zum Start der Challenge:

Nach 18 Wochen:

Caro 18 Wochen

Gewicht & Umfänge:

  • Gewicht: 67,9 kg (-9,1 kg)
  • Körperfettanteil: 23% (-8 %)
  • Körperfettanteil in kg: 15,62 (-8,25 kg)
  • Linkes Bein: 54 cm (-9 cm)
  • Rechtes Bein: 55 cm (-6 cm)
  • Bauch: 82 cm (-9 cm)
  • Taille: 69 cm (-8 cm)
  • Po: 97 cm (-11 cm)
  • Nacken: 33 cm (-1 cm)
  • Linker Arm: 27,5 cm (-4,5 cm)
  • Rechter Arm: 28 cm (-3 cm)

Wie es weiter geht

Nachdem jetzt ein paar Tage ohne meinen Ernährungsplan rum sind merke ich echt, dass mir etwas fehlt. Schnell entschloss ich mich, mein Frühstück weiter so wie in der Challenge zuzubereiten. Ich probiere zwar noch Sachen aus, die ich in meinen 18 Wochen vermisst habe, die gewiss nicht gesund sind, aber merke – nachdem ich es dann gegessen habe – wie mein Magen rebelliert und das es eigentlich gar nicht so lecker ist und der innere Schweinehund in solchen Situationen einfach gesiegt hat.

Es gibt mittlerweile zu gesunde, leckere Alternativen die nicht dick machen. Ich werde weiter an mir arbeiten, das steht auf jeden Fall schon fest und ich werde die positiven Erfahrungen mitnehmen in die weitere Zeit.

Alle Berichte von Carolin:

0. Carolin stellt sich vor
1. Bodychange mit Madbarz – Carolins 1. Woche
2. Bodychange mit Madbarz – Carolins 2. Woche
3. Bodychange mit Madbarz – Carolins 3. Woche
4. Bodychange mit Madbarz – Carolins 4. Woche
5. Bodychange mit Madbarz – Carolins 5. Woche
6. Bodychange mit Madbarz – Carolins 6. Woche
7. Bodychange mit Madbarz – Carolins 7. Woche
8. Bodychange mit Madbarz – Carolins 8. Woche
9. Bodychange mit Madbarz – Carolins 9. Woche
Bodychange mit Madbarz – Halbzeitanalyse
10. Bodychange mit Madbarz – Carolins 10. Woche
11. Bodychange mit Madbarz – Carolins 11. Woche
12. Bodychange mit Madbarz – Carolins 12. Woche
13. Bodychange mit Madbarz – Carolins 13. Woche
14. Bodychange mit Madbarz – Carolins 14. Woche
15. Bodychange mit Madbarz – Carolins 15. Woche
16. Bodychange mit Madbarz – Carolins 16. Woche
17. Bodychange mit Madbarz – Carolins 17. Woche

von Carolin

2 thoughts on “Carolin – 18. Wochen Rückblick

    • Iks says:

      Hallo Susi,

      ich bin zwar nicht Carolin, aber ich antworte dir hier trotzdem mal :)

      Carolin hat durch unsere Madbarz Trainingspläne und einen auf sie zugeschnittenen Ernährungsplan so viel Körperfett verlieren können.
      Dabei lag der Fokus nicht etwa auf LowCarb wie bei vielen anderen, sondern viel mehr auf eine ausgewogene Ernährung, damit der Jojo-Effekt einen am Ende nicht einholt.

      Beste Grüße
      Iks

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